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Keine Kampagne auf Bussen, aber es gibt Alternativen…

Der Versuch die Kampagne 2010 auf Busse öffentlicher Verkehrsbetriebe zu bringen, ist wieder gescheitert. Wir werden im Oktober auf Alternativen ausweichen.

DerStandard/Etat berichtet.

Die Ablehnungen wurden wie folgt begründet:

Wien
Wiener Linien:  “Da wir grundsätzlich als Medium f. politische od. Religiöse “Werbung” (wenn vielleicht auch nur im weitesten Sinn) nicht zur Verfügung stehen, müssen wir Ihnen leider eine Absage erteilen.

Salzburg
progress: “Die Progress Salzburg Außenwerbung GesmbH besitzt im Rahmen der Vermarktung der öffentlichen Verkehrsmittel in Salzburg mit der SALZBURG AG das Arrangement, Aufträge für Werbung von Religions- und Glaubensgemeinschaften im weitesten Sinne nicht anzunehmen.”

Innsbruck
Sitour: “Hinsichtlich der Anfrage zur Beklebung “Buskampagne Teil 2″ darf ich Ihnen mitteilen, dass es sich hier um eine gesellschaftspolitische Forderung handelt, deren Bewerbung durch unseren Vertrag mit Sitour ausgeschlossen ist. Ich kann Ihnen deshalb keine Freigabe erteilen.”

Graz
GVB: “Seitens der GVB-Leitung wird mitgeteilt, dass die im Vorjahr getroffene Entscheidung (keine Werbung auf Autobussen der GVB) beibehalten wird.”

Linz
Werbering: “Die Linz Linien haben die Zustimmung ohne Begründung verweigert. Sie müssen uns keinen näheren Grund nennen.”

4 Kommentare 6.09.10

Ablehnung #3: Innsbruck

Um nach Wien und Graz möglichst schnell zu klaren Aussagen zu gelangen, haben wir in Innsbruck und Salzburg schon bei den ersten Anfragen gleich einen Draft des gewünschten Sujets mitgeliefert.

anfrage_ibk

Das bei den Innsbrucker Verkehrsbetrieben (IVB) einbuchende Unternehmen Sitour nahm die Anfrage entgegen und klärte das Sujet für uns ab – mit dem prompten Ergebnis der Ablehnung.

Eine weitere Nachfrage bei den IVB förderte folgende (doch eher knappe) Begründung zu Tage:

Sehr geehrter Herr Alm!

Als öffentliches Verkehrsunternehmen sind wir bestrebt keinerlei Werbung zuzulassen, die für einzelne Personen oder Gruppen beleidigend wirken könnte.

mit freundlichen grüßen

ing. harald jösslin
handlungsbevollmächtigter
bereichsleiter fuhrparkmanagement
sicherheitstechnischerdienst
innsbrucker verkehrsbetriebe und stubaitalbahn gmbh
pastorstraße 5, a-6010 innsbruck

Diese Antwort wirft natürlich das Problem der Grenzziehung auf: Welche Werbung ist für wen beleidigend?

Ein völlig unreligiöses Tourismus-Sujet (Quelle: Sitour)

Ein völlig unreligiöses Tourismus-Sujet (Quelle: Sitour)

21 Kommentare 13.07.09




Spendenstand per 23.10.2010
für Kampagne Teil 2
EUR 1,665.-




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