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	<title>Atheist Bus Campaign Austria &#187; Niko Alm</title>
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	<description>Atheist Bus Campaign Austria</description>
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		<title>Interview und Podiumsdiskussion beim ÖCV</title>
		<link>http://www.buskampagne.at/2010/10/23/interview-und-podiumsdiskussion-beim-ocv/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Oct 2010 09:15:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Misc]]></category>
		<category><![CDATA[Niko Alm]]></category>
		<category><![CDATA[ÖCV]]></category>

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		<description><![CDATA[Der ÖCV (Österr. Cartellverband) hat mich für nächsten Mittwoch zu einer Podiumsdiskussion &#8220;Gott. Natur. Urknall &#8211; Zufall oder Wille?&#8221;) in Salzburg eingeladen und mich vorab einem Interview für das ÖCV-Magazin Vorort unterworfen. Ob die Veranstaltung öffentlich zugänglich ist, weiß ich nicht. Jedenfalls diskutieren mit mir über: Gott. Natur. Urknall &#8211; Zufall oder Wille? am Mittwoch, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em></em></p>
<p>Der <a href="http://www.oecv.at/">ÖCV</a> (Österr. Cartellverband) hat mich für nächsten Mittwoch zu einer  Podiumsdiskussion &#8220;Gott. Natur. Urknall &#8211; Zufall oder Wille?&#8221;) in  Salzburg eingeladen und mich vorab einem Interview für das ÖCV-Magazin <a href="http://vorort.at/">Vorort</a><br />
unterworfen.</p>
<p>Ob die <a href="http://vorort.f-b.at/index.php?id=254">Veranstaltung</a> öffentlich zugänglich ist, weiß ich nicht. Jedenfalls diskutieren mit mir über:</p>
<p><strong>Gott. Natur. Urknall &#8211; Zufall oder Wille?<br />
</strong>am Mittwoch, 27. Oktober 2010, 18:30 s.t. (Kleine Aula der Universitätsbibliothek Salzburg)</p>
<ul>
<li>Univ.Prof. Dr. Josef Tomiska, Institut für physikalische Chemie, Universität Wien</li>
<li>Univ.Prof.  Dr. Roman Türk, stv. Leiter des Fachbereichs  Organismische Biologie an  der Naturwissenschaftlichen Fakultät der  Universität Salzburg</li>
<li>Univ.Prof.  Mag. Dr. Ferdinand Reisinger CanReg, Institutsvorstand  für  Pastoraltheologie und Gesellschaftslehre an der Kath.-Theol.   Privatuniversität Linz, Stiftsdekan von St. Florian</li>
</ul>
<p>Das &#8211; natürlich gekürzte &#8211; Interview wurde bereits im August geführt  und ich habe mir erlaubt es &#8211; inklusive aller orthografischen  Ungereimtheiten &#8211; hier im Volltext wiederzugeben.</p>
<p><a href="http://www.alm.at/wp-content/uploads/2010/10/Der_Vorort_1_Alm1.jpg"><img title="Der_Vorort_1_Alm1" src="http://www.alm.at/wp-content/uploads/2010/10/Der_Vorort_1_Alm1-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a> <a href="http://www.alm.at/wp-content/uploads/2010/10/Der_Vorort_1_Alm2.jpg"><img title="Der_Vorort_1_Alm2" src="http://www.alm.at/wp-content/uploads/2010/10/Der_Vorort_1_Alm2-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a></p>
<p><strong>Das ist keine Kampagne gegen Gott</strong></p>
<p>Atheistische Initiativen wie Niko Alm‘s „Atheism Bus Campaign“ stoßen  in katholischen Kreisen auf große Empörung, und doch ist ein  fortschreitender Atheismus in Österreich Realität. Ein Gespräch des  Vorortes mit Niko Alm, Grünen-Politiker (Anm. Ich bin kein Grünpolitiker.) und Atheismus-Aktivist, über  Gott und die Welt. Das Interview führten Christoph Etzlstorfer und  Gottfried Gruber.</p>
<p><em>Sie wurden auf orf.at zitiert mit „Jeder soll glauben, was er will“? Inwieweit passt das mit einer Kampagne gegen Gott zusammen?</em></p>
<p>Das ist keine Kampagne gegen Gott. Es ist eine Kampagne für  Meinungsfreiheit, und das passt sehr gut zusammen. Wir haben nur  ausprobiert, wie weit die öffentliche Meinung unsere Aussagen  respektiert bzw. toleriert. Wir sind der Meinung, dass es keinen Gott  gibt, bzw. die Agnostiker unter uns sind der Meinung, dass die Frage  nicht so einfach beantwortet werden kann. Dementsprechend haben wir das  einfach als Aussagesatz formuliert, der in seinem Gehalt gleichwertig  ist mit der Aussage, es gibt Gott. Über das eine wird sich niemand  beschweren, und das andere löst teils große Entrüstung aus.</p>
<p><em>Wollen Sie mit Ihrer Atheist-Bus-Campaign Atheisten „missionieren“?</em></p>
<p>Wir wollen weder Gläubige noch Atheisten missionieren. Wir haben mit  der Buskampagne anzuzeigen versucht, dass es einen Teil der  Bevölkerung gibt, der nicht gläubig ist.</p>
<p><em>Woraus schließen Sie, dass es keinen Gott gibt?<br />
</em></p>
<p>Die Beweislast liegt nicht bei mir. Das Prinzip des Existenz-  beweises funktioniert nur in die eine Richtung. Es gibt keine  Möglichkeit, die Nichtexistenz von etwas zu beweisen. Es gibt nur die  empirische Möglichkeit, die Existenz von etwas zu beweisen. Meine  Hypothese ist, es gibt keinen Gott. Wenn man ihn beweist, ist diese  Hypothese falsifiziert.</p>
<p><em>Wie sind Sie Atheist geworden?<br />
</em></p>
<p><em> </em>Ich war immer schon Atheist. Ich bin zwar getauft, aber ich  traue mich zu behaupten, dass ich nie an Gott oder irgendetwas  Übernatürliches geglaubt habe.</p>
<p><em>Haben Sie sich jemals eine Vorstellung von Gott gemacht?<br />
</em></p>
<p>Ich habe die Vorstellung übernommen, die ich vorgesetzt bekommen  habe. Als Kind ist man hier sehr unsicher, und ich habe darüber lange  nicht nachgedacht – bis zum Firmunterricht. Dort musste ich darüber  nachdenken und bin zu dem Schluss gekommen, dass das alles sehr  unwahrscheinlich ist. Wie man es an der Kampagne auch sieht, wird oft  mit Wahrscheinlichkeiten hantiert. Ich halte Gott für unwahrscheinlich  und glaube nicht, dass es ihn gibt. Ich habe aber kein Problem damit,  wenn andere Leute so etwas glauben, solange ich dadurch nicht  diskriminiert werde.</p>
<p><em>Wie erklären Sie sich die Entstehung der Welt und die Entwicklung des Lebens? Ist alles Zufall?<br />
</em></p>
<p>Ja – alles Zufall. Ich glaube, dass bis zu einem sehr frühen  Zeitpunkt, und wir reden hier über einen Zeitraum von mehren Milliarden  Jahren, alles sehr schlüssig erklärt wer- den kann. Selbst wenn man  sich in den Bereich Urknall begibt, ist aus meiner Wahrnehmung kein  Anlass zu glauben, dass eine übernatürliche Intervention stattgefunden  hat.</p>
<p><em>Steht nicht auch die Naturwissenschaft bei der Frage an, warum das Universum so existiert, wie es existiert?</em></p>
<p>Das ist richtig. Die Frage, warum gibt es überhaupt etwas und warum  nicht nichts. Die kann von niemandem beantwortet werden. Aber hier werte  ich Religionen auch nur als Versuch einer Antwort. Nur weil dieser  Erklärungsversuch schon alt ist, heißt das nicht, dass er richtig ist.  Es ist mir hier aber wichtig zu betonen, dass jeder glauben soll, was er  will – wir missionieren nicht.</p>
<p><em>Wie erklären Sie sich, dass viele bedeutende  Naturwissenschaftler, wie etwa Albert Einstein oder ein Prof. Zeilinger,  und ja, auch Galilei tief religiös waren bzw. sind?<br />
</em></p>
<p>Ich will hier nicht über einzelne Personen streiten, aber ob die  alle hier religiös waren. Ich habe zumindest bei Einstein Belege für  das Gegenteil. Aber egal. Die können auch glauben, was sie wollen. Das  sagt jedoch nichts über die Richtigkeit des Glaubens aus, trotz deren  Position in Geschichte und Wissenschaft. Es gibt auch Wissenschaftler,  die nicht glauben. Glaube und Bildung verhält sich wie eine  Sinusschwingung. Etwa in der Art: Ungebildete Leute glauben an nichts.  Mit ein bisschen Bildung sind sie gläubig und dann wieder nicht mehr.  Das wechselt und so befinden sich die Oberhummers, Zeilingers und  Einsteins dieser Welt auf Wellenbergen und Tälern dazwischen, aber es  gibt bei Gott (sic!) keinen linearen Zusammenhang zwischen Bildung und  Glauben.</p>
<p><em>Ein Text der Bus-Kampagne lautet „There‘s probably no God. Now  stop worrying and enjoy your life“. Religion beunruhigt doch nicht, sie  stiftet viel eher Sinn und Hoffnung für die Menschen. Muss sich nicht  eher der Atheist Sorgen machen, „ob das alles einen Sinn hat“?</em></p>
<p>Das ist richtig. Ja stimmt – vor der Hand. Aber Sorgenmachen muss  nichts Schlechtes sein. Es ging bei dieser Aussage mehr um Schuld,  Erbsünde und moralische Kategorien, die aus Religionen kommen. Ethik  verhält sich anders als Moral.</p>
<p><em>Gibt es für Sie eine von der Zeit unabhängige Wahrheit?</em></p>
<p>Nein. Ethik ist etwas Relatives und im Wandel der Zeit zu sehen. Das  heißt nicht, dass es nicht auch Konstanten gäbe. Das Tötungsverbot hat  ethisch natürlich langen Bestand. Es gibt vielleicht auch mehr, aber  nichts, was man auflisten kann. Auch das Gebot „Du sollst nicht töten“  ist geschichtlich gesehen nur auf die eigene Gruppe zu sehen.</p>
<p><em>Die verbrecherischsten Regime der Neuzeit waren ja von  atheistischen Ideologien (Hitler, Stalin, Mao etc.) geleitet. Ist  Religion nicht doch auch gesellschaftlich etwas Gutes?<br />
</em></p>
<p>Diese Regime waren keine atheistischen, sondern religiöse Regime.  Politreligionen, die an Stelle des Gottes den Führer einsetzen. Diese  Regime haben sich nicht aus einer atheistischen Sichtweise entwickelt,  sondern um eine absolute Wahrheit, die mit absoluter Gewalt durchgesetzt  wird. Das hat mit Atheismus nichts zu tun. Es liegt mir und unseren  Unterstützern nichts ferner, als kommunistische Regime bzw.  Rechts-Außen-Gruppierungen zu unterstützen.</p>
<p><em>Sie beschreiben als ein Ziel der Kampagne die Diskriminierung von  Atheisten zu bekämpfen. Wo werden Atheisten Ihrer Meinung nach in  Österreich benachteiligt?<br />
</em></p>
<p>Durch die Privilegierung der 14 gesetzlich anerkannten Religionsgemeinschaften werden Atheisten benachteiligt.</p>
<p><em>Von welchen Privilegien sprechen Sie hier?</em></p>
<p>Etwa der besondere Schutz durch den Plasphemieparagraphen, Herausgabe  von Meldedaten oder die Absetzbarkeit von Kirchenbeiträgen bis 200  Euro. Das bezahlt die Allge- meinheit für einen Gläubigen. Gläubige  haben Anspruch auf Religionsunterricht ab einer gewissen Anzahl von  Schülern. Für konfessionsfreie oder Minderheiten gibt es das nicht.  Dagegen richtet sich auch der zweite Teil der Kampagne.</p>
<p><em>Ist das ein Plädoyer für den Ethikunterricht?</em></p>
<p>Das ist in gewisser Weise ein Plädoyer für einen Ethik- und  Religionenunterricht, denn hier gibt es viele Missverständnisse. Wir  wollen, dass Religion unterrichtet wird als überkonfessioneller  wissenschaftlicher Religionsunterricht. Also keine Erziehung im Glauben –  die kann zu Hause stattfin- den. Nehmen wir analog politische Bildung.  Niemand von uns würde gerne ein parteipolitisch gefärbtes  Bildungsprogramm im Unterreicht sehen und wir hängen dazu auch nicht  das eine oder andere politische Symbol in der Schule auf. Man sollte  für alle Kinder hier das gleiche Bildungsprogramm anbieten ohne  gleichmacherisch zu sein. Ich war auch zwölf Jahre lang im  Religionsunterricht, und mir würde im Sinne der eigenen Bildung einiges  fehlen, auch wenn nur wenige Inhalte behandelt wurden.</p>
<p>&#8211;</p>
<p><em>Ein komplettes PDF zur aktuellen Ausgabe von Vorort gibt es <a href="http://vorort.f-b.at/index.php?id=254">hier</a>,<br />
einen Auszug (PDF) mit diesem Interview <a href="../wp-content/uploads/2010/10/Der_Vorort_1_Alm.pdf">hier</a>.</em></p>
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		<item>
		<title>Ergänzungen zum derStandard.at Streitgespräch mit Andreas Khol</title>
		<link>http://www.buskampagne.at/2009/08/06/erganzungen-zum-derstandardat-streitgesprach-mit-andreas-khol/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 07:05:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Khol]]></category>
		<category><![CDATA[Lukas Kapeller]]></category>
		<category><![CDATA[Niko Alm]]></category>
		<category><![CDATA[Saskia Jungnikl]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Thema ist ein Thema. Das Streitgespräch Andreas Khol vs Niko Alm auf derStandard.at (eingefädelt, moderiert und dokumentiert von Lukas Kapeller und Saskia Jungnikl) führte zu einer stattlichen Anzahl an Postings, bis dato ~1,300. Darüberhinaus gab es eine erkleckliche Anzahl persönlicher Rückmeldungen und die Laizismus-Initiative konnte um gut 100 UnterstützerInnen zulegen gestern. Weil so ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema ist ein Thema.</p>
<p>Das Streitgespräch Andreas Khol vs Niko Alm auf <a href="http://derstandard.at/1246543699521/Streitgespraech-Sie-tun-mir-als-Atheist-ja-leid">derStandard.at</a> (eingefädelt, moderiert und dokumentiert von Lukas Kapeller und Saskia Jungnikl) führte zu einer stattlichen Anzahl an Postings, bis dato ~1,300. Darüberhinaus gab es eine erkleckliche Anzahl persönlicher Rückmeldungen und die <a href="http://www.laizismus.at">Laizismus-Initiative</a> konnte um gut 100 UnterstützerInnen zulegen gestern.</p>
<p><a href="http://www.buskampagne.at/wp-content/uploads/2009/08/picture-108.png"><img src="http://www.buskampagne.at/wp-content/uploads/2009/08/picture-108-300x230.png" alt="picture-108" title="picture-108" width="300" height="230" class="alignnone size-medium wp-image-296" /></a></p>
<p>Weil so ein Gespräch nicht in voller Länge wiedergegeben kann (auch weil Andreas Khol sehr viel ausführlicher formuliert als zu lesen ist) und wegen des fehlenden Kontext manche Dinge nicht so klar nachvollziehbar erscheinen, möchte ich an dieser Stelle ein paar Ergänzungen anbringen. </p>
<p>Vorweg, ein Gesprächspartner wie Andreas Khol ist eine wirkliche Freude in der Diskussion: sehr gut vorbereitet (Er rückte mit einem richtigen Dossier an), witzig, ein guter Zuhörer, aber auch kein Harmoniesüchtler.</p>
<p>Interessant ist auch zu erwähnen, was in der Wiedergabe auf derStandard.at keinen Platz hatte:</p>
<ul>
<li>Mit der Abschaffung des §188 StGB (&#8220;Blasphemieparagraph&#8221;) kann sich Khol durchaus anfreunden. Dieses Schutzbedürfnis hält er für nicht (mehr) notwendig.</li>
<li>Ein kurzer Nebenschauplatz wurde zur &#8220;Demut&#8221; eröffnet. Khol hält sie für einen urchristlichen Wert. Ich bin der Meinung, dass genau Demut den Gläubigen fehlt, die sich anmaßen gottgleich sogar im Jenseits weiterleben zu können, während der Atheist demütig zur Kenntnis nimmt, dass es mit dem Tod aus ist.</li>
<li>Khol beharrte mehrmals darauf, dass die katholische Kirche soviel zur Gleichberechtigung der Frau beigetragen hat. Dem musste ich das 10. Gebot entgegenhalten (siehe weiter unten).<br />
Außerdem bestätigte er, dass auch er vatikangetreu gegen Frauen als Priesterinnen ist, weil hier die Bibel anderes vorgibt.</li>
<li>Der Versuch Daniel Dennetts &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=tN8BHD9sXJ8">Belief in Belief</a>&#8221; ins Spiel zu bringen musste scheitern, weil Khol damit klarerweise nichts anfangen konnte.</li>
<li>Der Punkt Machterschleichungsstrategie der Kirche und Marketing via Caritas ging sich leider auch nicht mehr aus. Das wäre v. a. insofern interessant gewesen hier die Mär zu zerpflücken, wonach die Kirchen ja soviel Gutes tun. Denn klarerweise sorgt sich die Kirche um das Wohlergehen ihrer Schafe und nützt derartige Einrichtungen natürlich auch zur Mission. Abgesehen davon beweist karitatives Engagement natürlich nicht die Existenz eines Gottes und es rechtfertigt auch keine rechtliche Besserstellung.</li>
</ul>
<p>Noch ein paar Punkte im Detail:</p>
<p><strong>&#8220;Alm: Ich möchte Ihnen ein Zitat von Immanuel Kant entgegenhalten: Die Existenz kann nicht durch Logik allein bewiesen werden, dazu braucht es die Empirie.&#8221;</strong></p>
<p>Damit ist natürlich Kants Kritik am <a href="http://philosophie.suite101.de/article.cfm/kants_kritik_an_ontologischen_gottesbeweisen">Ontologischen Gottesbeweis</a> gemeint, was in der verkürzten Darstellung untergehen muss. In seiner Antwort spricht Khol von Popper. Das bezieht sich aber nicht auf den obigen Kant, sondern auf eine spätere Aussage von mir über Popper. </p>
<p><strong><br />
Alm: Gemeint habe ich das Buch Mose: &#8220;Wenn einer bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Greuel ist und sollen beide des Todes sterben.&#8221;<br />
Khol: Das ist das Alte Testament. Das ist also nicht die Frohbotschaft Jesu Christi. Ich würde sagen: 1:0.</strong></p>
<p>Wie Khol hier von einem 1:0 sprechen kann, wenn ich ihm die korrekte Bibelstelle (3 Mose 20:13) zitiere, wonach Homosexualität mit dem Tod zu bestrafen ist, ist mir schleierhaft. Aber gut.  </p>
<p><strong>Alm: Viele dieser Werte sind in allen möglichen Religionen bei vielen Völkern im Laufe der Evolution gleichzeitig und parallel entstanden, ohne dass es eine Offenbarung gebraucht hätte, ohne dass es einen Gott gibt, der zehn oder 17, wie viele Gebote auch immer diktiert.</strong></p>
<p>Das klingt natürlich so, als wüsste ich nicht, dass die 10 Gebote 10 sind. Allerdings wird in Exodus 20,2-17 nicht ordentlich durchnummeriert und selbst der <a href="http://www.kirchenweb.at/ministranten/christentum/gebotegottes.htm">evangelische und katholische Katechismus</a> haben nicht die selben 10 Gebote. </p>
<p><strong>Alm: Also ich glaube, wir sind uns einig, dass diese Werte natürlich auch im Christentum zu finden sind, aber nicht kausal ausschließlich aus dem Christentum kommen. Das Schutzgebot für die Frau finde ich insofern komisch. Wir haben Gebot Nummer Zehn: &#8220;Du sollst nicht begehren Deines Nächsten Rindvieh, Esel, Schwein und Ehefrau.&#8221; So in etwa heißt es da sinngemäß &#8230;</p>
<p>Khol: &#8230; ich würde Sie bitten, respektieren Sie meine Überzeugung und verhöhnen Sie mich nicht mit Schwein, Esel und Frau. Bis jetzt waren wir sehr fair miteinander. &#8220;Du sollst nicht begehren &#8230;&#8221; ist das siebente Gebot.</strong></p>
<p>Ich denke hier richtig zitiert zu haben (bis aufs Schwein): <em>Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat.</em><br />
Und es handelt sich um das zehnte Gebot, nicht um das siebente. Und generell wollte ich dadurch zeigen, dass die Bibel die Frau auf einer Stufe mit dem restlichen Hausrat sieht. Wo ist da die Gleichberechtigung?</p>
<p><strong>Khol: Ja, ich glaube an die Transsubstantiation (die Wandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Jesu Christi, Anm.).</strong></p>
<p>Das wollen wir doch noch einmal festhalten&#8230;</p>
<p><strong>Khol: Die Hölle steht in keiner Bibel. Die ist bloß ein Konstrukt, um den Leuten Angst zu machen.<br />
</strong></p>
<p>Das steht im Widerspruch zum <a href="http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P2U.HTM">katholischen Katechismus</a>, wo es heißt: </p>
<blockquote><p>1035 Die Lehre der Kirche sagt, daß es eine Hölle gibt und daß sie ewig dauert. Die Seelen derer, die im Stand der Todsünde sterben, kommen sogleich nach dem Tod in die Unterwelt, wo sie die Qualen der Hölle erleiden, „das ewige Feuer&#8221; [Vgl. DS 76; 409; 411; 801; 858; 1002; 1351; 1575; SPF 12]. Die schlimmste Pein der Hölle besteht in der ewigen Trennung von Gott, in dem allein der Mensch das Leben und das Glück finden kann, für die er erschaffen worden ist und nach denen er sich sehnt. </p></blockquote>
<p>Wenn Khol die Hölle leugnet, ist der dann noch Katholik?</p>
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		</item>
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		<title>Gott konnte atheistische City Lights in Wien nicht verhindern</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 22:03:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Atheist Bus Campaign Austria]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Baumgarten]]></category>
		<category><![CDATA[City Lights]]></category>
		<category><![CDATA[Mariahilfer Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Luksan]]></category>
		<category><![CDATA[Niko Alm]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit heute ist die Kampagne tatsächlich im öffentlichen Raum an mehreren Standorten in Wien zu sehen und zwar auf den von der Gewista als Alternative zu den Bussen der Wiener Linien angebotenen City Lights. Drei verschiedene Sujets gibt es zu sehen: Es gibt keinen Gott. Gutes tun ist menschlich. There&#8217;s probably no god. Now stop [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit heute ist die Kampagne tatsächlich im öffentlichen Raum an mehreren Standorten in Wien zu sehen und zwar auf den von der Gewista als Alternative zu den Bussen der Wiener Linien angebotenen City Lights.</p>
<p>Drei verschiedene Sujets gibt es zu sehen:</p>
<p>Es gibt keinen Gott. Gutes tun ist menschlich. </p>
<p><a href="http://www.buskampagne.at/wp-content/uploads/2009/06/abc_cl_90609_sujet1.jpg"><img src="http://www.buskampagne.at/wp-content/uploads/2009/06/abc_cl_90609_sujet1-203x300.jpg" alt="abc_cl_90609_sujet1" title="abc_cl_90609_sujet1" width="203" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-254" style="border:1px solid #aaa;"/></a><br />
<br />
There&#8217;s probably no god. Now stop worrying and enjoy your life.<br />
<br />
<a href="http://www.buskampagne.at/wp-content/uploads/2009/06/abc_cl_90609_sujet2.jpg"><img src="http://www.buskampagne.at/wp-content/uploads/2009/06/abc_cl_90609_sujet2-203x300.jpg" alt="abc_cl_90609_sujet2" title="abc_cl_90609_sujet2" width="203" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-255" style="border:1px solid #aaa;"/></a><br />
<br />
Gott ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein tschechischer Schlagersänger. Entspann dich. Er wird dir nichts tun.<br />
<br />
<a href="http://www.buskampagne.at/wp-content/uploads/2009/06/abc_cl_90609_sujet3.jpg"><img src="http://www.buskampagne.at/wp-content/uploads/2009/06/abc_cl_90609_sujet3-203x300.jpg" alt="abc_cl_90609_sujet3" title="abc_cl_90609_sujet3" width="203" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-256" style="border:1px solid #aaa;" /></a></p>
<p>Fotos ©<a href="http://www.ikoon.at">Niko Ostermann</a> (Vielen Dank!) von der Präsentation heute: </p>

<a href='http://www.buskampagne.at/2009/07/17/gott-konnte-atheistische-city-lights-in-wien-nicht-verhindern/pk90716_06/' title='pk90716_06'><img width="150" height="150" src="http://www.buskampagne.at/wp-content/uploads/2009/07/pk90716_06-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="pk90716_06" title="pk90716_06" /></a>
<a href='http://www.buskampagne.at/2009/07/17/gott-konnte-atheistische-city-lights-in-wien-nicht-verhindern/pk90716_10/' title='pk90716_10'><img width="150" height="150" src="http://www.buskampagne.at/wp-content/uploads/2009/07/pk90716_10-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="pk90716_10" title="pk90716_10" /></a>
<a href='http://www.buskampagne.at/2009/07/17/gott-konnte-atheistische-city-lights-in-wien-nicht-verhindern/pk90716_16/' title='pk90716_16'><img width="150" height="150" src="http://www.buskampagne.at/wp-content/uploads/2009/07/pk90716_16-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="pk90716_16" title="pk90716_16" /></a>

<p>Pressespiegel folgt!</p>
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		<title>Falter postuliert atheistischen Apostel</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 13:46:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hummel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Falter]]></category>
		<category><![CDATA[Niko Alm]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Apfl]]></category>

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		<description><![CDATA[Im aktuellen Falter (25/09) berichtet Stefan Apfl in der Kolumne Mediaforschung über die Atheist Bus Campaign: Gibt es Gott? &#8220;Nein&#8221;, sagt Niko Alm, &#8220;da bin ich mir persönlich sicher.&#8221; &#8230; ] &#8220;Die Kampagne hat sicher einen provokanten Anspruch&#8221;, sagt Alm. Die Reaktion der Wiener Linien zeige aber ein weiteres Mal, dass &#8220;Religion in Österreich ein [...]]]></description>
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Im aktuellen <a href="http://www.falter.at">Falter</a> (25/09) berichtet Stefan Apfl in der Kolumne <em>Mediaforschung</em> über die Atheist Bus Campaign:</p>
<blockquote><p>Gibt es Gott? &#8220;Nein&#8221;, sagt Niko Alm, &#8220;da bin ich mir persönlich sicher.&#8221;</p>
<p>&#8230; ] &#8220;Die Kampagne hat sicher einen provokanten Anspruch&#8221;, sagt Alm. Die Reaktion der Wiener Linien zeige aber ein weiteres Mal, dass &#8220;Religion in Österreich ein großes Tabuthema ist&#8221;. [ &#8230;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>ZiB2-Beitrag vom 9.6.2009 über die Buskampagne</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 21:59:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Armin Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[Niko Alm]]></category>
		<category><![CDATA[Wiener Linien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ZiB2 hat einen kurzen Beitrag zum Rückzieher der Gewista / Wiener Linien gemacht:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ZiB2 hat einen kurzen Beitrag zum Rückzieher der Gewista / Wiener Linien gemacht:</p>
<p><object width="560" height="340" data="http://www.youtube.com/v/2StbxvO556M&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/2StbxvO556M&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
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