Die Fortsetzung der Buskampagne

8.12.09 | alm |

Die Buskampagne geht weiter!

Der erste Teil darf mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit als höchst erfolgreich verbucht werden. Mit unscheinbarem Mittelseinsatz (~ EUR 2,300.- siehe Mittelverwendung) konnte die Buskampagne große Öffentlichkeit erzeugen. In praktisch allen großen österreichischen Medien wurden wir Teil der Berichterstattung. Außerdem gab es eine erkleckliche Anzahl an Postings und Social Media Aktivität. Siehe dazu Presse, wo einige, aber bei weitem nicht alle Beweisstücke zu finden sind.

Ausgeruht haben wir uns jetzt lang genug. Jetzt kommt Welle 2!

Und diesmal wollen wir die Sache etwas breiter anlegen. Wir brauchen:

1) Ideen für Plakate
2) Werbeflächen
3) Spenden

1) Ideen für Plakate

Das Vorbild für die zweite Welle bieten wieder die Slogans der britischen Kampagne.

atheist-billboard-campaign-615x154

Wir schlagen vor, diese zu modifizieren, aber das muss nicht sein.

Ihr seid herzlich eingeladen, eure Plakate zu gestalten.

Hilfreich dafür sind wahrscheinlich die verwendeten Fonts.

Ernstgemeinten Einsendungen werden gepostet und wir nehmen auch Vorschläge entgegen, nach welchen Kriterien eine Auswahl erfolgen soll.

Natürlich können auch einfach Vorschläge für Slogans als Kommentar gepostet und an Ort und Stelle diskutiert werden.

Die Deadline für die Einreichungen richtet sich nach dem Erreichen des Spendenziels.

2) Werbeflächen

Wir brauchen Werbefläche in allen Medien. Magazine, Online, Zeitungen, …
Sachdienliche Hinweise und Angebote für kostenlose Platzierungen sind höchst willkommen.

Ziel ist es aber die Kampagne jedenfalls ihrem Namen entsprechend endlich auf Bussen zu platzieren.

Daher braucht es…

3) Spenden

Um bei Gewista (in Wien) und ähnlichen Unternehmen in andern österr. Städten einbuchen zu können, brauchen wir ein Mediabudget von ca. 3.000,- EUR.

Der aktuelle Spendenstand wird wieder in der Sidebar rechts angezeigt.

Schickt eure Einsendungen, Anregungen etc. an plakat@buskampagne.at, postet sie in den Kommentaren, auf Twitter, Facebook und auf euren Blogs.

23 Kommentare Einen eigenen verfassen

  • 1. Stefan Libiseller  |  26.01.10 at 12:21 am

    Ich hätte eine ganze A4 Werbeseite in einer Schulzeitung mit ca. 2000 potentiellen Lesern für rund ca 200€ anzubieten. Ich hoffe das euch das etwas hilft, denn leider kann ich keinen Bus zur Verfügung stellen und mit dem Geld sieht es als Schüler auch nicht so rosig aus.

  • 2. alm  |  26.01.10 at 10:13 am

    Danke, Stefan, für das Angebot, aber wir bezahlen nichts für Inserate in Printmedien. Wir haben ausschließlich für die City Lights Geld ausgegeben.

  • 3. » Buskampagne, relo&hellip  |  26.01.10 at 11:46 am

    [...] atheistische Buskampagne geht in die zweite Runde und sucht Sloganideen. Hier [...]

  • 4. Gemane  |  26.01.10 at 3:49 pm

    Wie wäre es mit privaten Busunternehmen die über Land fahren, oder vom Land in die Stadt? Insbesondere in Tirol? Die gelten ja als viel gläubiger und es gäbe eventuell mehr Aufruhr deshalb. Private Busunternehmen lassen sich vielleicht auch leichter auf diese Sache ein.

  • 5. Stan380  |  26.01.10 at 7:15 pm

    (R)evolution des Glaubens. Viele Tiere sind ausgestorben.

    oder

    Nicht (R)evolution des Glaubens. Alles passt sich an. Nur der Glaube nicht!

    Ich hoffe das Wortspiel mit (R)evolution gibt es noch nicht…

  • 6. Tweets that mention Athei&hellip  |  26.01.10 at 7:37 pm

    [...] This post was mentioned on Twitter by Thomas Knapp, Niko Alm, Susanne Zoehrer, Christoph Baumgarten, Christoph Baumgarten and others. Christoph Baumgarten said: RT @NikoAlm: Die Fortsetzung der @BuskampagneAT … braucht Unterstützung: http://www.buskampagne.at/2009/12/08/die-fortsetzung-der-buskampagne/ #fb [...]

  • 7. Stan380  |  28.01.10 at 5:20 pm

    Glauben heisst nicht wissen. Aber Religion heisst nichts wissen wollen.
    fänd ich auch noch gut!

  • 8. Roland Giersig  |  28.01.10 at 7:08 pm

    Nicht nur an Busse denken, auch die ÖBB bietet Werbeflächen auf Loks und Wagons.

    Und man kann relativ günstig (5-10.000 Euro, ja, ist relativ) einen täglich verkehrenden Zug für ein Jahr benennen:

    http://is.gd/7edGZ

    Das wär doch was, wenn Chris Lohner ein ganzen Jahr jeden Tag sagt: “Intercity Zweihundertsiebenundgrmpfzig, ‘Gott ist tot’, von Wien nach Salzburg, fährt auf Gleis Zwo ein, bitte Vorsicht!” ;-) ))

  • 9. Roland Giersig  |  28.01.10 at 10:25 pm

    Mein Text-Vorschlag:

    “Ich freue mich auch über Geschenke, die nicht vom Christkind sind.
    Moralische Erziehung braucht keinen Gott.
    Für eine Kindheit ohne Lügen.”

  • 10. Atheist Bus Campaign Aust&hellip  |  31.01.10 at 11:06 am

    [...] Mitmachen? So funktioniert’s. [...]

  • 11. Stan380  |  6.02.10 at 12:05 am

    Es gibt kein fliegendes Spaghetti Monster!
    Warum sollte es dann Gott geben? Beides sind nur Behauptungen.

    oder

    Das Universum verhält sich so, wie es sich ohne einen Gott verhalten würde.

  • 12. Rogernot  |  6.03.10 at 6:10 pm

    “Gottlos.Angstfrei.Glücklich.
    Nur unerschrockene Kids werden selbstbestimmte Erwachsene.”

  • 13. Stan380  |  10.03.10 at 9:25 pm

    Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei denen es darum geht, wer den cooleren, imaginären Freund hat!

  • 14. H.Henesch  |  19.04.10 at 8:15 pm

    Liebe Leute!

    Recht herzlichen dank für eure immense arbeit.
    Spruch:
    Ich glaube die meisten menschen haben statt einer weltanschauung nur eine geldanschauung
    ciao h.henesch

  • 15. krasnoj  |  10.06.10 at 8:58 pm

    Zur Sinnhaftigkeit der ganzen Kampagne habe ich drei Fragen:
    1) Wenn eine Person durch ihren Glauben glücklich wird, welche Rolle spielt es dann, ob sie Recht hat. Es sollte nur zählen, dass sie sich wohl fühlt. Wäre es besser, wenn diese Person unglücklich wird, am Leben zebrecht und dafür als Atheist Suizid verübt?

    2) Der größte Teil des Universums ist bis heute nicht bewiesen. Die Wissenschaft glaubt an Urknall, schwarze Strahlung … Wenn Religion Glauben ist, warum ist dann Kosmologie kein Glauben? Beachte: Auch die Buddhisten haben keinen Gott.

    3) Ein Fundamentalist, ist jemand, der dafür Zeit und Geld ausgibt, andere von seinem/ihrem Glauben zu überzeugen. Der unbedingte Glaube an die Wisschenschaft ist auch eine Religion (eben Atheismus). Warum sollte atheistischer Fundamentalismus besser als islamischer oder christlicher Fundamentalismus sein?

    Abschließende Bemerkung: Ich bin ein großer Fan der Religionsfreiheit. Dies inkludiert für mich jeden Glauben an Gott, die Wissenschaft oder an gar nichts. Ich kenne einige Personen, die durch den Glauben Glück gefunden haben (Gedankengang: Diese Scheiße hat einen Sinn, also ist sie nicht schlimm). Ich glaube nicht, dass ich das Recht habe, diese Person bekehren zu wollen.

  • 16. Roland Giersig  |  10.06.10 at 10:47 pm

    @krasnoj

    Es mag hier nicht klar dargestellt sein, aber es geht hier nicht darum, anderen den Glauben “Atheismus” aufzuzwingen, sondern darum, der Öffentlichkeit klar zu machen, dass alle Glaubensrichtungen gleichberechtigt sind. Und daher keine Glaubensrichtung Privilegien verdient, weder rechtliche noch finanzielle.

    Als Physiker muss ich allerdings noch einen Kommentar zu 2) loswerden: wissenschaftlicher “Glaube” hat eine etwas andere Wertigkeit als anderer Glaube. Denn die Theorie vom Urknall oÄ fügt sich nahtlos in ein logisches Bild vom Universum ein, welches schlüssige Erklärungen für die beobachteten Naturphänomene bietet. Das kann keine andere Glaubensrichtung vorweisen. Deshalb ist es einfach falsch, bei wissenschaftlichen Theorien von “Glauben” zu reden.

  • 17. alm  |  10.06.10 at 11:41 pm

    krasnoj,

    du hast recht, dass die Hintergründe der Kampagne hinreichend erklärt sind. Wir haben sämtliche weiterführende Fragen an http://www.gottlos-glücklich.de ausgelagert.

    Die Antwort auf das Warum ist aber auch hier nur kurz angerissen:

    http://www.gottlos-glücklich.de/?page_id=364

    Zu deinen Fragen:

    1) Im Kern hast du mit deiner Aussage recht. Jeder soll glauben, was er will. Wir wollen, wie Roland richtig sagt, niemanden missionieren.
    War und ist nie Ziel der Buskampagne gewesen.

    2) Ergänzend zu Roland: Natürlich sind einzelne Menschen gezwungen auch der Wissenschaft zu glauben. Niemand kann alles Wissen überprüfen. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass Wissenschaft Hand in Hand mit Skepsis geht. Wenn eine Theorie falsifiziert ist, wird sie durch eine neue, bessere ersetzt. Das ist bei Religionen nicht der Fall. Hier handelt es sich um absolute Wahrheiten, die sich jeder Beweisbarkeit per definitionem entziehen. So gesehen muss jeder Gläubige zwangsläufig aus wissenschaftlicher Persepektive Agnostiker sein. Atheisten natürlich auch.

    3) Fundamentalistische Atheisten würden bei Vorliegen eines Gegenbeweises weiter an ihrem (Nicht)glauben festhalten. Diese Beweise gibt es aber nicht. Was du meinst sind militante, missionarisch Atheisten. Ja die gibt es. Aber sie fliegen keine Flugzeuge in Wolkenkratzer und steinigen keine Frauen.

  • 18. Willy Baier  |  15.06.10 at 3:44 pm

    Weg mit dem Schleier — Denken wir religionsfrei!

  • 19. Roland Giersig  |  15.06.10 at 4:46 pm

    Weg mit dem grün-weißen Schal – Denken wir religionsfrei!

    Merke: die Kleidung anderer Leute schränkt den eigenen Glauben nicht ein, wie auch immer der aussehen mag.

    Merke: anderen Leuten Religionsfreiheit aufzwingen zu wollen ist genauso schlimm wie ihnen eine Religion aufzuzwingen.

    Notiz an Selbst: don’t feed the troll. :-)

  • 20. alm  |  15.06.10 at 4:48 pm

    Ich glaube nicht, dass mit “Schleier” ein Kleidungsstück gemeint ist.

  • 21. Roland Giersig  |  15.06.10 at 5:05 pm

    OK, kann sein. Notiz an selbst: Kommunikation ist ungenau, je kürzer, desto ungenauer. Überprüfe deine Annahmen!

    Unter dieser Prämisse ist der Ausruf “Denken wir religionsfrei!” eher sinnlos. Jene, die bereits religionsfrei denken, bedürfen der Aufforderung nicht, jene, die religionsbehaftet denken, werden sich deswegen nicht ändern.

  • 22. Willy Baier  |  15.06.10 at 5:25 pm

    Mein Vorschlag ist bewusst mehrdeutig und soll provozieren. Ein Slogan hat nichts mit Sachlichkeit zu tun und ist auch kein philosophischer Traktat. Das kann er gar nicht sein, da er kurz, praegnant und einpraegsam sein muss…

  • 23. Roland Giersig  |  15.06.10 at 6:19 pm

    Hat bei mir funktioniert. :-)

    Der Slogan ist sicherlich geeignet, um eine Diskussion über Religion anzufachen, allerdings fürchte ich, dass diese Diskussion in die falsche Richtung gehen würde, nämlich Richtung “Christentum gegen Islam” und nicht in Richtung Glaubensfreiheit und “alle (Un-)Glaubensrichtungen sind gleichberechtigt”.

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